Re: Kirchenbücher u. Einwohnerlisten

Waldemar Hinz (Wladyslaw Zeidel) @, Sonntag, 20.01.2008, 20:58 (vor 6653 Tagen) @ Regina Steffensen

Halo Regina,

Zu Deine Frage

woher stammt diese Ortsangabe (Zarzeczki),

Kann ich nur sagen, dass dieser Ort in die Vergangenheit wurde verschieden geschrieben.

Von Kirchlicher Suchdienst, Heimatortskartei für das Wartheland und Polen aus Hannover vom 17.12.1966 im Briefkopf steht Aktenz: “Zarzecki/ Rowno“. Wir konnten Übermitteln: Waldemar Hinz geb.10.10.1936 in Zarzecki lebt unter den Namen: Wladislaw Zeidel in Polen“

Meine Tante Leokadie Pelzer hat am 9 März 1971 vor der Öffentlichen Notar Victor Richert in der Provinz Saskatchewan, Kanada eine eidesstattliche Erklärung für Amtsgericht Berlin-Schöneberg abgeben. Unter anderen ist so; Waldemar Hinz, geboren am 10 Oktober 1936 in
Z a r z e c z e k, Krs. Kostopol, Polen.

Im „Heimatortskartei Arbeits -und Familienblatt, Kartenzeichen: Wolh./Z a r z e c z k i, sind alle Personalien von meine Familie eingetragen und da ist Waldemar 10.10.1936 Zarzeczki.

Unten auf diesen Blatt ist Wohnsitze; Z a r z e c z k i, Krs. Rowne –1940
Muss ich hier wieder der Schrift aus Kirchlicher Suchdienst benennen Ist da ein Satz;

„ In den EWZ-Unterlagen (Einbürgerungsantrag) Ihres Vaters ist vermerkt, dass bei der damaligen Aufnahme der Personalien vom ihm Taufscheine vorgelegt worden sind, vermutlich die Ihrer Eltern und Ihr Taufschein“.
Auch in Schrift aus Bundesarchiv Berlin vom 22.06.2005 ist so;

Nachname : HINZ
Vorname : WALDEMAR
Geburtsdatum : 10.10.1936
Geburtsort : ZARZECZKI

Familienangehörige :
HINZ, August, 16.10.1906
HINZ, Elsa, 16.09.1915
HINZ, Antonie, ..................
HINZ, Hedwig, 20.01.1940
HINZ, Gustav, 21.05.1941
HINZ, Adolf, 17.01.1943

Es gibt im Vorgang einen Hinweis darauf, dass Taufscheine der ev.luth. Kirche sowie ein polnischer Pass bei Antragstellung 1940 vorgelegt wurden.Diese Dokumente sind nicht eingezogen worden und befinden sich daher nicht im Vorgang.

In die Fotokopie (als Anlage dieser Schrift) –„Abschrift der Einbürgerungs-Urkunde, vom den 20 Januar 1940“ ist unter anderen; Waldemar geboren am 10 Okt .36 in Saretsche.

In meiner Meinung der Standesbeamter hat den Ortsnamen wahrscheinlich so auf geschrieben, wie er ihn gehört hat.

In Ortsverzeichnis in polnisch; „SKOROWIDZ MIEJSCOWOSCI RZECZYPOSPOLITEJ POLSKIEJ Z OZNACZENIEM TERYTORIALNIE IM WLASCIWYCH WLADZ I URZEDOW ORAZ URZADZEN KOMUNIKACYJNYCH“ –opracowal Komitet Redakcyjny pod kierunkiem inz.Tadeusz BYSTRZYCKI , Wydawnictwo Ksieznicy Naukowej,Przemysl-Warszawa 1933-1934, ist Ort Kolonie Zarzeczki, Gemeinde Berezne, Krs.Kostopol, Woiewodschaft Wolhynien,Postamt Berezne,Bahnhof Mokwin, Amtsgericht: Staat Berezne, Bezirk Rowne, Evangelische Pfarramt in Tuczyn.

In http://wolyn.ovh.org/wdw/wdw.html kann man“WOLYNSKI DZIENNIK WOJEWODZKI vom 04 Januar 1936 „ mit die Verwaltungsstruktur des Wolhynienlandes finden. Im Kreis Kostopol, Gemeinde Berezne in 42 Position ist Ort ZARZECZKA mit Kolonie Zarzeczka. Der Ortsname Zarzeczki ist auf der Zarzeczka verändert. Die „Ortschaften in West-Wolhynien, 1927, Index zu Kurt LÜCK: „Karte der deutschen Sprachinseln im zu Polen gehörenden Wolhynien“ habe ich nachschauen und da finde ich auf die letzte Seite;
Kreis Kostopol: Minjatyn (Ludwipol), Pelsa (Kostopol), Suczyn (Stydzyn), Kadobyszcze, Antonin, Zarzeczni( Berezne). Ich bin überzeugt, dass in der Ortsname Zarzeczni ist bestimmt ein Fehler gemacht, weil in dieser Gegend ist kein Ort Z A R Z E C Z N I.

Ich habe eine Landkarte Maßstab 1:100.000, da ist der Ort Oczerecianka eingetragen.
Der Ort liegt zwischen Berezne (Ost), Antonowka ( West) und Kamionka (Süd). Schade, dass kann ich nichts mehr um der Ort Oczerecianka sagen. Das ist alles was ich habe bis jetzt gefunden.

Herzliche Grüße Wladyslaw


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