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Re: Rückführungen zu Stalins Zeiten

Gerhard König ⌂, Samstag, 12.11.2005, 11:07 (vor 7450 Tagen) @ Björn Bergmann


Als Antwort auf: Re: Rückführung nach Wolhynien, Vorsitzender des Dorfrates, Umbenennung von Orte von Björn Bergmann am 11. November 2005 16:10:54:

Zum Ende des Krieges und im Anschluss wurden einige Bewohner des
Ursprungsdorfes meiner Familie wieder zurückgeführt. Dies geschah
anscheinend selbst in westlichen Besatzungszonen.

Hallo Björn,

Du sprichst hier ein Thema an, daß zu den schlimmsten und grausamsten Kapiteln in der Nachkriegsgeschichte gehört. Einige der Leser in unserem Forum können sich noch an diese Zeit erinnern. Von den direkten Zeitzeugen haben die wenigsten überlebt.

Das bereits erwähnte Buch von KREMRING ist nur eine mögliche Publikation. Zum Beispiel bei Alfred CAMMANN, Don MILLER oder Lothar SELTMANN kannst Du weitere Familienschicksale nachlesen. (vgl. Bücherliste)

Eine andere Möglichkeit zum Weiterlesen wäre die englischsprachige Mailingliste GR-Heritage. Die Anmeldung ist beschrieben unter der Rubrik "Mailinglisten" auf unserer Seite Links & Adressen. Offensichtlich muß es eine offizielle Verordnung zur Rückführung der Zivilbevölkerung gegeben haben. Im August 1999 wurde u.a. in dieser Mailingliste dazu geschrieben. Die damals angegebenen Links funktionieren meist nicht mehr. Beispiel: Forgotten Volksdeutsche, geschrieben von Vera Beljakova-Miller.

Gerhard


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