Re: Forum

Irene Kopetzke, Dienstag, 11.10.2005, 23:07 (vor 7482 Tagen) @ Michael Warnack

Als Antwort auf: Re: Forum von Michael Warnack am 10. Oktober 2005 15:36:31:

Liebe Frau Kopetke,
ich danke Dir für diese kleine Zusammenfassung. Nimm die standing
ovations als Anerkennung für dieses Forum.

Lieber Herr Warnack,
ich bleibe mal auch beim Du und bedanke mich brav für die Anerkennung.

Ich selber bin eher ein
Muffel was Foren angeht, da diese meist unübersichtlich sind und zu
sehr ins Allgemeine hineingehen. Klar mich beschäftigen auch
allgemeine Fragen um die Ahnenforschung, man hat schließlich nie
ausgelernt. Was mich jedoch an diesem Forum so beeindruckt ist die
Sachkenntnis und das genaue Augenmerk für die vielen Details (ein Lob
an dieser Stelle an Herrn König).

Die Sachkenntnis bekommt man mit der Zeit, weil man einfach in der Materie drin steckt. Irgendwann weiß man dann einfach auch, wo man nach den Details suchen muß. Ein wenig detektivischen Spürsinn und Hartnäckigkeit braucht man dazu und zeitaufwändig ist das allemal (ein Lob an dieser Stelle an Herrn König). All das wird Dir als Nachlaßpfleger nicht unbekannt sein.

Außerdem wie Du schon sagtest die
Tatsache, daß DU dieses Forum kostenfrei betreibst ist nicht nur
verwunderlich auf der einen Seite .... jedoch auf der anderen Seite
wieder sehr lobenswert, da die meisten Besucher nicht zu den
Millionären gehören. Daraus schließe ich, daß Du im Endeffekt dieses
Forum etc. was alles drumherum gehört aus eigener Tasche zahlst und
es teils auch durch Spenden betreibst (ich las da etwas in den
vergangenen Tagen).

Die genannten Spenden gehen an die AGoFF, nicht an mich persönlich. Nicht, daß ich nicht manchmal indirekt davon profitieren kann, denn ich gehöre zu der Forschungsgruppe Wolhynien der AGoFF und die Aktivitäten verursachen manche Ausgaben. Mit der Website und dem Forum ist es allerdings tatsächlich so, daß ich das aus eigener Tasche zahle und somit sagen kann, daß es mir gehört und ich der Chef bin - Konzession an mein weibliches Wichtigkeitsgefühl ;-) . Jedenfalls, so lange ich mir das leisten kann. Prinzipiell gefällt mir der Grundgedanke des Internets, Informationen für alle frei verfügbar zu machen. Gerade auch für Familienforscher ist das eine wunderbare Gelegenheit, Kontakte zu Menschen in aller Welt knüpfen zu können und Wissen mitzuteilen und auf Informationen zu stoßen, die man sonst nie gefunden hätte.

Hast du nicht schon einmal daran gedacht Deine Dienste direkt
Nachlaßpflegern anzubieten? Selbstredend dann jedoch geschäftlich.
Angeordnete Nachlaßpflegschaften sind sehr lukrativ und
Nachlaßpfleger zahlen gut, denn je schneller sie die Erben finden,
desto mehr Geld verdienen diese auch. Es wäre für Dich bzw. Deinen
fähigen Mitforschern eine optimale Quelle um dieses Forum noch sehr
lange Zeit weiterbetreiben zu können? Ich selbst habe meinem Chef
schon Eure Internetseite gezeigt und er äußerte sich sehr positiv
schon allein aufgrund der Recherchemöglichkeiten die Ihr teils
angebt.

Das hört sich interessant an und ich wäre auch nicht abgeneigt, aber ich weiß nicht, ob wir zu solche Recherchen tatsächlich in der Lage wären. Bis jetzt beschränken sich unsere Aktivitäten darauf, den Leuten Hinweise zu geben, was sie tun können und wohin sie sich wenden können. Direkte Forschungsaufträge übernehmen wir nicht. Mit der Zeit haben wir persönliche Kontakte zu Archivmitarbeitern in Deutschland und z.B. in Warschau oder St. Petersburg, aber das läuft insgesamt eher auf einer anderen Schiene und es geht nicht primär um Personensuche oder das Auffinden von Dokumenten. Das wäre dann auch eher Neuland für uns. Aber okay, laß es mich wissen, wenn Du mal eine wirklich lukrative Sache auf Lager hast :-) .

irene


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