Übersetzung eines Briefes vom ukrainischen Archiv
Wolfgang Lieske
, Dienstag, 23.01.2007, 10:59 (vor 7040 Tagen)
Hallo,
ich habe heute endlich den erwarteten Brief des Generalkonsulat der Ukraine erhalten. Leider kann ich natürlich nicht lesen, was dort steht. Wie ich vermute wurden im Archiv mehrere Geburtsurkunden gefunden. Leider habe ich nur dieses eine Schreiben erhalten. Kommt da jetzt noch mehr oder muß ich die Geburtsurkunden jetzt einzeln anfordern? Wäre etwas dürftig, da ich für detailierte Informationen 70 Euro überwiesen habe.
Wenn mir bitte jemand das Schreiben übersetzen könnte?
Vielen Dank schon einmal im Voraus! Dieses Forum hat mir bei der Ahnenforschung schon sehr viel geholfen.
Gruß Wolfgang
Re: Link vergessen
Wolfgang Lieske
, Dienstag, 23.01.2007, 11:01 (vor 7040 Tagen) @ Wolfgang Lieske
Hab doch tatsächlich den Link vergessen, wo man sich das Dokument ansehen kann:
http://www.optikmode.de/wpriv/kissmann.jpg
Gruß Wolfgang
Re: Link vergessen
Maria Vogel
, Dienstag, 23.01.2007, 11:25 (vor 7040 Tagen) @ Wolfgang Lieske
Ich beherrsche nur russische Sprache,
aber ich habe verstanden
es sind zu dem Ehepaar eintragungen in Kirchenbusch zu Geburt der Kinder da.
1.Leon
2.Rudolf
3.Hulda
4.Olga
5.Zwilinge Fjodor und Amalie
Eintragungen Eheschliessung ??? von Ehepaar sind nicht gefunden worden.
Von Kosten ist da keine Rede.
Re: Link vergessen
Maria Vogel
, Dienstag, 23.01.2007, 11:28 (vor 7040 Tagen) @ Maria Vogel
da steht noch das alle evangelisch-lutherischer Konfession sind
Re: Übersetzung eines Briefes vom ukrainischen Archiv
Maria Vogel
, Dienstag, 23.01.2007, 11:31 (vor 7040 Tagen) @ Wolfgang Lieske
Also es kommt nix mehr,
ich vemutte sie müüsen alles einzeln bestellen.
Re: Übersetzung eines Briefes vom ukrainischen Archiv
Wolfgang Lieske
, Dienstag, 23.01.2007, 12:06 (vor 7040 Tagen) @ Maria Vogel
Wenn ich mir die englische Übersetzung des ersten Schreibens von Katia Soshinska ansehe:
If you want to get it, you have to go to the Consulate personally within reception hours (Monday, Tuesday, Wednesday, Friday from 9:00 to 12:00). The consulate fee for getting the document is 45 EUROs. For details of the documents you have to pay 25 EUROs more.
Lese ich es so, als wenn ich für 25 Euro Details über die Dokumente bekommen würde. Ob es Sinn macht heute nachmittag beim Generalkonsulat anzurufen?
Gruß Wolfgang
Re: Übersetzung eines Briefes vom ukrainischen Archiv
Maria Vogel
, Dienstag, 23.01.2007, 13:18 (vor 7040 Tagen) @ Wolfgang Lieske
Wolfgang,
ich habe es mir auf deutsch übersetzt,
habe es auch nicht so richtig verstanden.
soll das etwa heißen
für 45 Euro hätten die geschrieben ,ja ,wir haben was gefunden?
und weil die Kinder da aufgelistet sind -25 Euro zusetzlich??
Also in dem Brief aus der Ukraine,steht nix drin das es noch was nachkommt (das du noch was bekommst)
Ich würde anrufen und fragen.
Re: Übersetzung eines Briefes vom ukrainischen Archiv
Wolfgang Lieske
, Dienstag, 23.01.2007, 13:36 (vor 7040 Tagen) @ Maria Vogel
Hallo Maria,
vielen Dank erst einmal für deine Hilfe. Für diese Auskunft wären 70 Euro schon recht happig. Werde da nachher mal anrufen, das Telefon in Frankfurt soll zwischen 15 und 17 Uhr besetzt sein. Hoffentlich habe ich dort jemanden, mit dem ich mich verständigen kann.
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
ich stimme Dir zu, daß 70 Euro eine Menge Geld sind für die wenigen Daten, die Du bekommen hast. Auch mir ist nicht klar, für welches Dokument Du die 45 Euro bezahlen solltest und für welche Details die 25 Euro gedacht waren. Vielleicht kannst Du das mit einem Telefonat klären.
70 Euro sind aber noch moderat gegenüber den Kosten, die auf dieser Seite genannt werden. Dort wird versichert, daß die Kosten laut Preisliste (die ich nicht finden konnte) im allgemeinen für eine unkomplizierte(!) Suche nicht mehr als 500 Dollar betragen. Kopien NICHT eingeschlossen!
In Deutschland zahlt man an Archive meist 15-16 Euro für eine halbe Stunde Recherche. Kopien und Porto extra. Das erwähne ich nur, um die Relationen zu zeigen. So gesehen erscheinen mir die 70 Euro wieder angemessen. Der Archivangestellte braucht, um die Informationen zu finden, vielleicht keine halbe Stunde. Aber da das Ganze aus dem Ausland kommt mit Weg übers Konsulat, fallen neben den Portokosten sicher auch noch weitere Bearbeitungsgebühren an.
irene
Re: Kosten
Wolfgang Lieske
, Dienstag, 23.01.2007, 16:50 (vor 7040 Tagen) @ Irene König
So, hab versucht da Jemanden telefonisch zu erreichen; entweder besetzt oder Bandansage. Habe dort jetzt ein Fax hingeschickt und werde es morgen noch einmal probieren.
Vielleicht kann mir ja jemand noch das Schreiben komplett übersetzen, z. B. was bedeuten die Nummern in dem unteren Bereich?
Gruß Wolfgang
Hallo Wolfgang,
zu den Kosten konnte ich leider keinen Text finden, wo es etwas zu übersetzen gibt. Das Original aus Deiner Post wäre hilfreich. Hast Du bei Deiner ursprünglichen Anfrage nach Kopien gefragt? In dem Auskunftsschreiben von Herrn Bagnjuk steht dazu nix geschrieben.
z.B. was bedeuten die Nummern in dem unteren Bereich?
Soweit es mein kleines Wörterbuch hergab, hier das Ergebnis:
підстава = <frei> Auskunft auf der Grundlage folgender Dokumente ...
фонд = Fond
оп. = опис = Opis, Inventar, Verzeichnis
спр. = справа = Akte, Aktenstück oder hier Angelegenheit, da fortlaufende Nummerierung
арк. = аркуш = Bogen, Blatt
In den angegebenen Jahren war Wladimir-Wolynsk ein Filial von Rozyszcze. So auch im Einleitungstext beschrieben. Die Einträge scheinen aus dem Geburtenbuch von Wladimir-Wolynsk zu stammen. Für eine Indexschreibweise sind es zu viele Informationen. (Wer weitere Infos aus dem Luzker Archiv hat, möge bitte ergänzen oder auch korrigieren.)
Nach der Auflistung der gefundenen 6 Kinder vermerkt der Absender, daß eine Heirat des Ehepaares nicht gefunden werden konnte. (Anm.: Diese Bücher liegen im AGAD Warschau.) Der Text endet mit dem Verweis, daß die evang.-luth. Kirchenbücher für die Öffentlichkeit im Archiv zugänglich sind.
gerhard
Re: Kosten
Wolfgang Lieske
, Mittwoch, 24.01.2007, 01:04 (vor 7039 Tagen) @ Gerhard König
Hallo Gerhard,
hier ist das Schreiben vom Generalkonsulat, was ich letzte Woche erhalten hatte.
http://www.optikmode.de/wpriv/Generalkonsulat.jpg
Wie schon beschrieben habe ich dort 45+25 Euro überwiesen. Das Anschreiben letztes Jahr habe ich mit Hilfe der russischen Vorlage im Wiki gemacht. Da weiß ich leider nicht mehr, ob ich dadurch Kopien angefordert habe.
Ich werde morgen noch einmal versuchen jemanden im Konsulat zu erreichen.
Gruß Wolfgang
Re: Kosten
Maria Vogel
, Mittwoch, 24.01.2007, 01:58 (vor 7039 Tagen) @ Wolfgang Lieske
Wolfgang ,
über "detailierte Informationen" ist in dem Brief keine Rede.
45 Euro ist die Gebühr für (oder vom ??)Konsulat, für 1 Dokument das die aus der Ukraine angefordert haben.
die 25 Euro sind für die amtliche Bestätigung des Dokuments,
so habe ich das verstanden.
die Experten in der Ukrainischer Sprache, können mich berichtigen. 
Re: Kosten
Wolfgang Lieske
, Mittwoch, 24.01.2007, 10:07 (vor 7039 Tagen) @ Maria Vogel
Die normale Telefonnr. ist entweder besetzt oder Bandansage. Dann gibt es noch eine 0900/.. Nr., die kostet nach Signalton 2 Euro pro Minute. Erstaunlich wie man Geld verdienen kann. Hab wohl den falschen Beruf...
Hab aber jetzt eine Dame gefunden, die Ukrainisch beherrscht. Ich hoffe einmal daß sie mir die Schreiben übersetzt und noch ein Schreiben für das Staatsarchiv in Lutsk fertig macht. So wie es aussieht werde ich wohl die Geburtsurkunden jetzt extra anfordern müssen.
Wolfgang
Hallo Wolfgang,
den Wortlaut von Maria kann ich bestätigen. Eine amtliche Beglaubigung hat auch in Deutschland ihren Preis.
Daher meine Rückfrage an Dich: willst Du wirklich 4 oder 5 Geburtsurkunden in der Ukraine anfordern? Auf den Dokumenten stehen der Name des Kindes, die Eltern, der Tag und der Ort der Geburt. Sind dies nicht alles Informationen, die Du schon besitzt?
Wenn Du die Uhrzeit der Geburt, Paten und den Namen des Pastors oder Kantors erfahren willst, reicht auch eine Kopie des KB-Eintrages. Diese Kopie ist a) preiswerter und b) Irrtümer bei Übersetzungen lassen sich ausschließen.
Da Dein Schreiben nach Luzk noch nicht weg ist, formuliere (oder lasse in Ukrainisch formulieren), daß Du eine Kopie der Blätter ... wünschst. Hierzu übernimm die komplette Zeile des letzten Antwortschreibens aus Luzk beginnend mit: "підстава: фонд..."
gerhard
Re: Übersetzung eines Briefes vom ukrainischen Archiv
Friedrich Meinzer
, Montag, 05.02.2007, 17:04 (vor 7027 Tagen) @ Wolfgang Lieske
Wen der brief auf Russisch und nicht Ukrainisch geschrieben ist kan ich innen helfen.
