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Re: Aus Moscow

Gerhard König ⌂, Samstag, 29.04.2006, 09:01 (vor 7287 Tagen) @ Carlos Hennig

Moin Carlos,

das Internet ist schon ein lustiges Ding. Bei Dir ist es jetzt noch Nacht und ich mußte heute früh raus. ;-)

ich meine das wier sich nich gut verschtanden haben

Ich denke doch, daß ich Dich sehr gut verstanden habe. Die große Gruppe der Rußlanddeutschen ist aus unserer Sicht vielleicht groß, aber für russische Verhältnisse eher gering. Die Stadt Moskau ist eine von sehr vielen russischen Orten, wo Ausreiseanträge bearbeitet wurden. Hier muß man ...

1. ... den genauen Weg kennen, den die Person/Familie genommen hat. Ausreisepapiere werden auch heute noch am Ausreiseort (hier Moskau) ausgestellt.
2. ... wissen, daß jedes kleine russische Amt Papiere ausstellte und damit Geld verdiente.
3. ... die russische Bürokratie verstehen. "Ест бумагу?" - "Hast Du ein Papier?" - war eine übliche Frage in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens. Ohne Papier kein Eintritt / keine Reise.

dort haben sie von die russische rigierung, und nach den Deutsche reisse pass bekommem

Die russische Regierung hat garantiert keinen Paß ausgestellt. Es war vermutlich irgendein Amt eines Ministeriums oder ein regional zuständiger Beamter oder eine deutsche Vertretung mit Sitz in Moskau. (Beispiel: Fürsorgeverein für deutsche Auswanderer)

Ich meine das die deutschen archiv solve dokummenten haben, das kan doch nich maglich sein
das die in russland geblieben sind.

Das ist sehr gut möglich. Vergiß nicht: wenige Jahre später war der 2. Weltkrieg!

gerhard


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